LEISTUNG, DIE ÜBERZEUGT.
PARTNERSCHAFT, DIE BLEIBT.
KOMPETENZ, DIE BEWEGT.
Veröffentlicht: 06. Januar 2020

Berücksichtigung von Verlusten aus einer Übungsleitertätigkeit

Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom 20.11.2018 (VIII R 17/16) entschieden, dass Verluste aus einer nebenberuflichen Tätigkeit als Übungsleiter auch dann steuerlich geltend gemacht werden können, wenn die Einnahmen den Freibetrag nach § 3 Nr. 26 EStG i. H. v. 2.400,00 € pro Jahr nicht übersteigen.

Im Streitfall war das beklagte Finanzamt davon ausgegangen, dass Verluste aus einer Tätigkeit als Übungsleiter steuerlich nur berücksichtigt werden können, sofern sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben den Übungsleiterfreibetrag übersteigen.

Der Bundesfinanzhof war hingegen der Auffassung, dass die Verluste auch dann berücksichtigt werden können, wenn die Einnahmen unterhalb des Übungsleiterfreibetrages liegen, da ohne eine solche Berücksichtigung der vom Gesetzgeber bezweckte Steuervorteil für nebenberufliche Übungsleiter unterlaufen werden würde. Dies gilt jedoch nur, wenn die Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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