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PARTNERSCHAFT, DIE BLEIBT.
KOMPETENZ, DIE BEWEGT.
Veröffentlicht: 26. März 2020

Grunderwerbsteuer bei Baulandumlegungen

Mit gleichlautenden Erlassen der obersten Finanzbehörden der Länder vom 18.02.2020 wurde zu den Umlegungsverfahren bei Bauland und möglicher Steuerbarkeit Stellung genommen.

Dabei wurde differenziert nach den verschiedenen Arten des Umlegungsverfahrens, wozu das gesetzliche (förmliche) Umlegungsverfahren, das vereinfachte Umlegungsverfahren sowie die freiwillige Baulandumlegung gehören.

Grundsätzlich wird bei den Verfahren nach dem Baugesetzbuch (gesetzliches Umlegungsverfahren bzw. vereinfachtes Umlegungsverfahren) von der Steuerbarkeit nach § 1 Abs. 1 Nr. 3 GrEStG ausgegangen. Von der Besteuerung ausgenommen ist der neue Eigentümer in den Verfahren dann, wenn er als Eigentümer eines im Umlegungsgebiet gelegenen Grundstücks Beteiligter ist.

Bei freiwilligen Baulandumlegungen übertragen die Umlegungsteilnehmer ihre Grundstücke in eine als GbR gegründete Umlegungsgesellschaft. Die Übertragung der Grundstücke auf die Umlegungsgesellschaft bzw. die Übertragung der neugebildeten Grundstücke auf die Umlegungsteilnehmer unterliegen jeweils der Besteuerung nach dem Grunderwerbsteuergesetz, jedoch können die Teilnehmer die Steuervergünstigungen nach § 5 Abs. 1 oder 2 GrEStG in Höhe des Anteils in Anspruch nehmen, zu dem der einzelne Teilnehmer an der Umlegungsgesellschaft beteiligt ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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